Mediation

Mediationsgesetz im BGB

Das Mediationsgesetz wurde im Sommer 2012 verabschiedet.
Jetzt genau ist der ideale Zeitpunkt, um sich über neue rechtliche Möglichkeiten im Berufs- und Privatleben zu informieren!

Wir haben für Sie drei Möglichkeiten der Informationssammlung zusammengestellt:

  • Halbtagesworkshop "Einführung"
  • Tagesseminar "Mediation Basics" als Workshop
  • Zwei-Tagesseminar "Mediation- brush-up" als Workshop

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, laden wir Sie zur Kontaktaufnahme gerne ein, in der wir Sie über genaurere Inhalte informieren werden oder fordern Sie gleich ein spezifiziertes Angebot an!

Ziele der Mediation

Mediation will

  • Lösungen zum allseitigen Nutzen entwickeln.
  • Den Konflikt so lösen, dass die Beteiligten auch in der Zukunft weiter oder wieder miteinander auskommen.
  • Die Eigenverantwortlichkeit der Konfliktparteien unterstützen und fördern, indem sie selbst Lösungsoptionen erarbeitem und über diese frei entscheiden und nicht ein dritter wie etwas ein Richter.
  • Den Parteien helfen, in Zukunft mit Konflikten anders umzugehen.
  • Gegenüber herkömmlichen Gerichtsverfahren möglichst Kosten Zeit und Nerven sparen.
  • Zu Lösungen kommen, die beiden Seiten Vorteile bringen.

Dokumente:

Wie hilft Mediation?

Gespräch mit Herrn Lachmann und Herrn Werthwein

In der Mediation bleiben sich die Streitparteien nicht selbst überlassen.
Sie treffen nicht ungeschützt aufeinander, sondern begegnen sich nach ganz bestimmten Regeln.
Sie lösen Ihren Konflikt in den Bahnen eines definierten Verfahrens, das nach aller Erfahrung einen erfolgreichen Verhandlungsabschluss verspricht.
Ein professioneller Vermittler, der Mediator, empfängt und begleitet Sie.
Er macht Sie mit der Verfahrensstruktur vertraut und unterstützt Sie nach den bestimmten Prinzipien und Techniken bei der Lösungssuche.

Wo hilft Mediation?

mediation beispiel

Mediation ist eine in vielen Ländern verbreitete, erfolgreiche Alternative zum Gerichtsprozess.

Kostspielige-, zeitaufwendige- und nervenaufreibende Prozesse können dadurch vermieden werden.

Konflikte kennt jeder. Es gibt sie überall.

In der Familie

  • Trennung und Scheidung
  • Generationsprobleme
  • Erbangelegenheiten

Im Betrieb

  • Konflikte am Arbeitsplatz
  • Mobbing

In der Schule

  • Streitigkeiten mit Lehrern
  • Streitigkeiten unter Schülern
  • Streitigkeiten unter Lehrern

In der Nachbarschaft

  • Streit unter Nachbarn

In der Wirtschaft

  • Streitigkeiten zwischen Firmen
  • Firmenzusammenschlüsse
  • Insolvenzen

Im öffentlichen Dienst

  • Konflikte zwischen Privatpersonen und Behörden
  • Konflikte innerhalb Behörden

Im Strafrecht

  • Täter-Opfer-Ausgleich

Prinzipien der Mediation?

Die Parteien sind die Experten des Konflikte.
Sie selbst wissen besser als jeder andere, wie er entstanden und wie er zu lösen ist.
Die Mediation gibt ihnen lediglich den für die Konfliktlösung erforderliche Rahmen.

Freiwilligkeit

Niemand darf zu einem Mediationsverfahren gezwungen werden. Mediation kann nur dann Erfolg haben, wenn die Parteien in ihrer Selbstbestimmung nicht beschränkt sind und jeder Beteiligte auch ohne Angaben von Gründen jederzeit aus dem Verfahren aussteigen kann.

Neutralität des Mediators

Anders als der Richter, hat ein Mediator keine vom Staat zugewiesene Autorität im Sinne einer Entscheidungsgewalt. Deshalb muß er von beiden Parteien anerkannt werden. Das wird nur dann der Fall sein, wenn er keine persönliche Nähebeziehnung zu einer der Parteien unterhält oder sozial oder finaziell von einer der Parteien abhängig ist.

Vetraulichkeit

Die Parteien so wie der Mediator verpflichten sich, alle im Mediationsprozess offen gelegten Tatsachen und Begebenheiten strikt vertraulich zu behandeln. Nicht zuletzt geht es aber auch die Wahrung des individuellen Persönlichkeitsrechts, das heißt, öffentlichen Klatsch und Tratsch- wie bei Gerichtsprozessen oft üblich- zu vermeiden.

Aufgaben der Mediation?

Der Mediator spielt eine zentrale Rolle, weil er durch seine Verfahrensvorgaben und inspirierende Gesprächsleitung den Weg für den inhaltlichen Lösungsprozess ebnet.

Im Einzelnen:

  • Der Mediator leitet das Verfahren und trägt die Verantwortung für dessen ordnungsgemäßen Ablauf
  • Er gleicht Machtungsgleichgewichte aus, die zwischen den Parteien bestehen
  • Er sorgt für die Einhaltung der vereinbarten Regeln und
  • Für die ungestörte Kommunikation der Parteien untereinander
  • Er hilft den Parteien sich Ihrer Interessen bewußt zu werden und
  • Unterstützt sie mit Hilfe verschiedener Techniken, kreative geeignete Lösungen zu entwickeln.

Er hat die Aufgabe, den Einigungsprozess zwischen den Konfliktparteien zu fördern.

Er versucht die Parteien bei der Problemlösung kreativ zu unterstützen und Ihnen neue Perspektiven zu zeigen.

Generell ist die Mediation auf die Zukunft gerichtet und versucht, für das zukünftige Miteinander der Beteiligten angemessene Lösungen zu finden.